Christliches Gebet
Psalm 104
Psalm 104 im Originaltext und mit seiner Bedeutung: ein Lob Gottes als Schöpfer und Erhalter des Lebens.
- 35 Verse
- Etwa 2 Minuten Gebetsdauer
- Aus der Bibel
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- 1
בָּרֲכִ֥י נַפְשִׁ֗י אֶת־יְה֫וָ֥ה יְהוָ֣ה אֱ֭לֹהַי גָּדַ֣לְתָּ מְּאֹ֑ד ה֭וֹד וְהָדָ֣ר לָבָֽשְׁתָּ׃
Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig geschmückt.
- 2
עֹֽטֶה־א֭וֹר כַּשַּׂלְמָ֑ה נוֹטֶ֥ה שָׁ֝מַ֗יִם כַּיְרִיעָֽה׃
Licht ist dein Kleid, das du anhast; du breitest aus den Himmel wie einen Teppich;
- 3
הַ֥מְקָרֶֽה בַמַּ֗יִם עֲֽלִיּ֫וֹתָ֥יו הַשָּׂם־עָבִ֥ים רְכוּב֑וֹ הַֽ֝מְהַלֵּ֗ךְ עַל־כַּנְפֵי־רֽוּחַ׃
Du wölbest es oben mit Wasser; du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehst auf den Fittichen des Windes;
- 4
עֹשֶׂ֣ה מַלְאָכָ֣יו רוּח֑וֹת מְ֝שָׁרְתָ֗יו אֵ֣שׁ לֹהֵֽט׃
der du machst Winde zu deinen Engeln und zu deinen Dienern Feuerflammen;
- 5
יָֽסַד־אֶ֭רֶץ עַל־מְכוֹנֶ֑יהָ בַּל־תִּ֝מּ֗וֹט עוֹלָ֥ם וָעֶֽד׃
der du das Erdreich gegründet hast auf seinem Boden, daß es bleibt immer und ewiglich.
- 6
תְּ֭הוֹם כַּלְּב֣וּשׁ כִּסִּית֑וֹ עַל־הָ֝רִ֗ים יַֽעַמְדוּ־מָֽיִם׃
Mit der Tiefe deckst du es wie mit einem Kleide, und Wasser standen über den Bergen.
- 7
מִן־גַּעֲרָ֣תְךָ֣ יְנוּס֑וּן מִן־ק֥וֹל רַֽ֝עַמְךָ֗ יֵחָפֵזֽוּן׃
Aber von deinem Schelten flohen sie, von deinem Donner fuhren sie dahin.
- 8
יַעֲל֣וּ הָ֭רִים יֵרְד֣וּ בְקָע֑וֹת אֶל־מְ֝ק֗וֹם זֶ֤ה ׀ יָסַ֬דְתָּ לָהֶֽם׃
Die Berge gingen hoch hervor, und die Täler setzten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast.
- 9
גְּֽבוּל־שַׂ֭מְתָּ בַּל־יַֽעֲבֹר֑וּן בַּל־יְ֝שׁוּב֗וּן לְכַסּ֥וֹת הָאָֽרֶץ׃
Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wiederum das Erdreich bedecken.
- 10
הַֽמְשַׁלֵּ֣חַ מַ֭עְיָנִים בַּנְּחָלִ֑ים בֵּ֥ין הָ֝רִ֗ים יְהַלֵּכֽוּן׃
Du läßt Brunnen quellen in den Gründen, daß die Wasser zwischen den Bergen hinfließen,
- 11
יַ֭שְׁקוּ כָּל־חַיְת֣וֹ שָׂדָ֑י יִשְׁבְּר֖וּ פְרָאִ֣ים צְמָאָֽם׃
daß alle Tiere auf dem Felde trinken und das Wild seinen Durst lösche.
- 12
עֲ֭לֵיהֶם עוֹף־הַשָּׁמַ֣יִם יִשְׁכּ֑וֹן מִבֵּ֥ין עֳ֝פָאיִ֗ם יִתְּנוּ־קֽוֹל׃
An denselben sitzen die Vögel des Himmels und singen unter den Zweigen.
- 13
מַשְׁקֶ֣ה הָ֭רִים מֵעֲלִיּוֹתָ֑יו מִפְּרִ֥י מַ֝עֲשֶׂ֗יךָ תִּשְׂבַּ֥ע הָאָֽרֶץ׃
Du feuchtest die Berge von obenher; du machst das Land voll Früchte, die du schaffest;
- 14
מַצְמִ֤יחַ חָצִ֨יר ׀ לַבְּהֵמָ֗ה וְ֭עֵשֶׂב לַעֲבֹדַ֣ת הָאָדָ֑ם לְה֥וֹצִיא לֶ֝֗חֶם מִן־הָאָֽרֶץ׃
du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot aus der Erde bringest,
- 15
וְיַ֤יִן ׀ יְשַׂמַּ֬ח לְֽבַב־אֱנ֗וֹשׁ לְהַצְהִ֣יל פָּנִ֣ים מִשָּׁ֑מֶן וְ֝לֶ֗חֶם לְֽבַב־אֱנ֥וֹשׁ יִסְעָֽד׃
und daß der Wein erfreue des Menschen Herz, daß seine Gestalt schön werde vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke;
- 16
יִ֭שְׂבְּעוּ עֲצֵ֣י יְהוָ֑ה אַֽרְזֵ֥י לְ֝בָנ֗וֹן אֲשֶׁ֣ר נָטָֽע׃
daß die Bäume des HERRN voll Saft stehen, die Zedern Libanons, die er gepflanzt hat.
- 17
אֲשֶׁר־שָׁ֭ם צִפֳּרִ֣ים יְקַנֵּ֑נוּ חֲ֝סִידָ֗ה בְּרוֹשִׁ֥ים בֵּיתָֽהּ׃
Daselbst nisten die Vögel, und die Reiher wohnen auf den Tannen.
- 18
הָרִ֣ים הַ֭גְּבֹהִים לַיְּעֵלִ֑ים סְ֝לָעִ֗ים מַחְסֶ֥ה לַֽשְׁפַנִּֽים׃
Die hohen Berge sind der Gemsen Zuflucht, und die Steinklüfte der Kaninchen.
- 19
עָשָׂ֣ה יָ֭רֵחַ לְמוֹעֲדִ֑ים שֶׁ֝֗מֶשׁ יָדַ֥ע מְבוֹאֽוֹ׃
Du hast den Mond gemacht, das Jahr darnach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang.
- 20
תָּֽשֶׁת־חֹ֭שֶׁךְ וִ֣יהִי לָ֑יְלָה בּֽוֹ־תִ֝רְמֹ֗שׂ כָּל־חַיְתוֹ־יָֽעַר׃
Du machst Finsternis, daß es Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere,
- 21
הַ֭כְּפִירִים שֹׁאֲגִ֣ים לַטָּ֑רֶף וּלְבַקֵּ֖שׁ מֵאֵ֣ל אָכְלָֽם׃
die jungen Löwen, die da brüllen nach dem Raub und ihre Speise suchen von Gott.
- 22
תִּזְרַ֣ח הַ֭שֶּׁמֶשׁ יֵאָסֵפ֑וּן וְאֶל־מְ֝עוֹנֹתָ֗ם יִרְבָּצֽוּן׃
Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon und legen sich in ihre Höhlen.
- 23
יֵצֵ֣א אָדָ֣ם לְפָעֳל֑וֹ וְֽלַעֲבֹ֖דָת֣וֹ עֲדֵי־עָֽרֶב׃
So geht dann der Mensch aus an seine Arbeit und an sein Ackerwerk bis an den Abend.
- 24
מָֽה־רַבּ֬וּ מַעֲשֶׂ֨יךָ ׀ יְֽהוָ֗ה כֻּ֭לָּם בְּחָכְמָ֣ה עָשִׂ֑יתָ מָלְאָ֥ה הָ֝אָ֗רֶץ קִנְיָנֶֽךָ׃
HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.
- 25
זֶ֤ה ׀ הַיָּ֥ם גָּדוֹל֮ וּרְחַ֪ב יָ֫דָ֥יִם שָֽׁם־רֶ֭מֶשׂ וְאֵ֣ין מִסְפָּ֑ר חַיּ֥וֹת קְ֝טַנּ֗וֹת עִם־גְּדֹלֽוֹת׃
Das Meer, das so groß und weit ist, da wimmelt's ohne Zahl, große und kleine Tiere.
- 26
שָׁ֭ם אֳנִיּ֣וֹת יְהַלֵּכ֑וּן לִ֝וְיָתָ֗ן זֶֽה־יָצַ֥רְתָּ לְשַֽׂחֶק־בּֽוֹ׃
Daselbst gehen die Schiffe; da sind Walfische, die du gemacht hast, daß sie darin spielen.
- 27
כֻּ֭לָּם אֵלֶ֣יךָ יְשַׂבֵּר֑וּן לָתֵ֖ת אָכְלָ֣ם בְּעִתּֽוֹ׃
Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit.
- 28
תִּתֵּ֣ן לָ֭הֶם יִלְקֹט֑וּן תִּפְתַּ֥ח יָֽ֝דְךָ֗ יִשְׂבְּע֥וּן טֽוֹב׃
Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut gesättigt.
- 29
תַּסְתִּ֥יר פָּנֶיךָ֮ יִֽבָּהֵ֫ל֥וּן תֹּסֵ֣ף ר֭וּחָם יִגְוָע֑וּן וְֽאֶל־עֲפָרָ֥ם יְשׁוּבֽוּן׃
Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; du nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder zu Staub.
- 30
תְּשַׁלַּ֣ח ר֭וּחֲךָ יִבָּרֵא֑וּן וּ֝תְחַדֵּ֗שׁ פְּנֵ֣י אֲדָמָֽה׃
Du lässest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du erneuest die Gestalt der Erde.
- 31
יְהִ֤י כְב֣וֹד יְהוָ֣ה לְעוֹלָ֑ם יִשְׂמַ֖ח יְהוָ֣ה בְּמַעֲשָֽׂיו׃
Die Ehre des HERRN ist ewig; der HERR hat Wohlgefallen an seinen Werken.
- 32
הַמַּבִּ֣יט לָ֭אָרֶץ וַתִּרְעָ֑ד יִגַּ֖ע בֶּהָרִ֣ים וְֽיֶעֱשָֽׁנוּ׃
Er schaut die Erde an, so bebt sie; er rührt die Berge an, so rauchen sie.
- 33
אָשִׁ֣ירָה לַיהוָ֣ה בְּחַיָּ֑י אֲזַמְּרָ֖ה לֵאלֹהַ֣י בְּעוֹדִֽי׃
Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.
- 34
יֶעֱרַ֣ב עָלָ֣יו שִׂיחִ֑י אָ֝נֹכִ֗י אֶשְׂמַ֥ח בַּיהוָֽה׃
Meine Rede müsse ihm wohl gefallen. Ich freue mich des HERRN.
- 35
יִתַּ֤מּוּ חַטָּאִ֨ים ׀ מִן־הָאָ֡רֶץ וּרְשָׁעִ֤ים ׀ ע֤וֹד אֵינָ֗ם בָּרֲכִ֣י נַ֭פְשִׁי אֶת־יְהוָ֗ה הַֽלְלוּ־יָֽהּ׃
Der Sünder müsse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein. Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!
Wortlaut: Die Bibel nach Martin Luther, revision of 1912. Wortgetreu aus der hier genannten Ausgabe übernommen
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Wann es gebetet wird
Viele Christen beten Psalm 104 im persönlichen Gebet oder im gemeinsamen Gottesdienst, um für die Schöpfung zu danken. Er eignet sich besonders zur Betrachtung der Natur und der Abhängigkeit des Menschen von Gott. In einigen christlichen Traditionen werden Abschnitte daraus an Pfingsten verwendet, um Gottes lebensspendenden Geist hervorzuheben.
Woher es stammt
Psalm 104 stammt aus dem Buch der Psalmen im Alten Testament der Bibel, das auch zu den jüdischen heiligen Schriften gehört. Er ist ein alter hebräischer Hymnus, der beschreibt, wie Gott für die Erde, ihre Geschöpfe und das menschliche Leben sorgt. Sein Verfasser ist nicht mit Sicherheit bekannt.

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Fragen zu Psalm 104
Wie viele Verse hat Psalm 104?
Psalm 104 hat 35 Verse.
Wovon handelt Psalm 104?
Er preist Gott als Schöpfer und Erhalter der Welt. Seine Beschreibungen von Wasser, Tieren, Pflanzen und menschlicher Arbeit laden zur Dankbarkeit für das Leben und die Ordnung der Schöpfung ein.
Wie lange dauert es, ihn zu beten?
Es dauert etwa 2 Minuten, ihn zu beten, wobei das Tempo variieren kann.
Wer hat Psalm 104 verfasst?
Sein Verfasser ist nicht mit Sicherheit bekannt. Er gehört zu der alten hebräischen Sammlung von Gebeten und Liedern, die im Buch der Psalmen überliefert ist.
Warum wird Psalm 104 mit Pfingsten in Verbindung gebracht?
In einigen christlichen Traditionen werden seine Worte darüber, dass Gott seinen Geist aussendet und die Erde erneuert, an Pfingsten gelesen. Christen verstehen diese Worte im Zusammenhang mit der lebensspendenden Gegenwart des Heiligen Geistes.


















